Gutes Parkett kostet pro Quadratmeter ca. 48 €, ist also teurer als Laminat. Man muss nicht die gesamte Wohnung oder das gesamte Haus mit Parkettfußboden ausstatten. Laminat empfiehlt sich immer für intensiv genutzte Räume, weil es strapazierfähiger ist. Im Gegensatz zum Laminat, wo die äußere Schicht aus imprägniertem Dekorpapier besteht, handelt es bei der obersten Schicht von Parkett um Holz.
Der restliche Aufbau ist mehr oder weniger analog. Auch Parkett kann mittels einer Klickverbindung verlegt werden. Klicken statt Kleben, das entspricht dem Trend. Die Laminat- und Parkett-Paneele verfügen über eine spezielle Fräsung an ihren Kanten. Man legt Nut und Feder meist schräg aneinander und rastet beim Herunterdrücken des neu angelegten Elements ein.
Dazu braucht man keinen Leim. Parkett besteht, wie schon erwähnt, an der Oberfläche aus Holz, diese Schicht ist 3 bis 4 mm stark. Man verwendet überwiegend Buchen-, Ahorn-, Eichen- und Kirschenholz. Der Aufbau ist mehrschichtig und besteht meist aus unterschiedlichen Holzarten. Die Oberfläche ist natürlich empfindlicher als diejenige eines Laminat-Fußbodens. Parkett ist im Gegensatz zu Laminat fußwarm.
Man kann Parkett bei auftretenden Schäden bis zu drei Mal abschleifen. Die Anbieter garantieren teilweise bis zu 30 Jahre Garantie. Bei einer vorhandenen Fußbodenheizung wird eine großflächige Verklebung empfohlen. Man sollte den Empfehlungen der Hersteller von Fußbodenheizungen unbedingt folgen.